Ein paar Worte zur Stempel-Technik

Mit speziellen Einbrennpudern kann man unterschiedliche Effekte erreichen. Gleich nach dem Stempeln wird der Puder großzügig auf das Motiv geschüttet (überschüssiger Puder wird in die Dose zurückgekippt), er bleibt auf der noch feuchten Stempelfarbe haften. Dann wird er über einer heißen Herdplatte oder einem Toaster eingebrannt. So kann man dem Motiv eine andere Farbe verleihen oder z.B. mit transparentem Klarlackpuder einfach die Konturen des Motivs 'abstecken', was das Nachcolorieren vereinfacht und das Ergebnis verbessert. Wenn man nach dem colorieren noch einmal mit transparentem Klarlackpuder einbrennt, wirkt das Ganze wie gelackt.

Die speziellen Malstifte schreiben/malen wie normale Filzstifte, nur daß die Farbe länger feucht bleibt, so daß sie noch ca. 15 Min. nach dem Malen/Schreiben mit Einbrennpuder nachbearbeitet werden können.

Hier nun noch ein paar Stempel (Vorder- und Rückseite), die auch in meinen Beispielen dann vorkommen. Die guten Stempel sind aus Holz, griffig und - ganz wichtig : das Bild auf der Vorderseite ist genau so plaziert, wie der eigentliche Gummistempel auf der anderen Seite. Vielleicht kann man an Hand dieser Beispiele schon sehen, daß der Bär und die Ranke sich besonders gut zum nachcolorieren eignen (die Einteilung ist großzügig), während der Elefant so flächig ist, daß man allenfalls mit unterschiedlicher Stempelfarbe, Schablonentechnik oder Anordnung mit anderen Motiven unterschiedliche Ergebnisse erzielen kann.

Bärchen-Stempel Rückseite Bärchen-Stempel Druck-Seite

Ranken-Stempel Rückseite Ranken-Stempel Druck-Seite

Elefanten-Stempel Rückseite Elefanten-Stempel Druck-Seite

Zur Bildergalerie mit einigen Beispielen


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Copyright © 1997: Thomas Maerten, Hamburg. Letzte Änderung: 17.5.97